Rudern ist ein Sport der Ausdauer und der Schnelligkeit. Die wesentliche Fähigkeit des Ruderers besteht darin, das Boot im Gleichgewicht zu halten und dabei maximale Kraft auf die Ruder zu übertragen. Es werden sehr spitz zulaufende Boote verwendet, in denen die Athleten auf verschiebbaren oder festen Sitzen, den so genannten "Trolleys", sitzen, die zum Heck hin ausgerichtet sind. Das Boot wird mit Rudern fortbewegt. Die wichtigsten Unterschiede bei den Ruderbooten sind die Anzahl der Athleten, die die Mannschaft bilden, die Anzahl der Ruder, die von jedem Ruderer bedient werden, die ein ("top") oder zwei ("pair") sein können, und das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Steuermanns (wir sprechen daher von "mit" oder "ohne"). Ursprünglich waren die Boote aus Holz, heute sind sie aus Kohlefaser, und die Rennboote sind fast alle aus Verbundwerkstoffen hergestellt. Rudern ist eine atypische Sportart, was die von den Athleten geforderte Anstrengung angeht: Die Standard-Renndistanz von 2.000 Metern ist lang genug, um Ausdauerfähigkeiten zu erfordern, aber zeitlich kurz genug, um sich wie ein Schnelligkeitsrennen anzufühlen. Ruderer haben eines der höchsten Leistungsniveaus aller Sportarten. Der Ruderer muss daher seine Atmung an den Ruderrhythmus anpassen, indem er zweimal pro Ruderschlag ein- und ausatmet, im Gegensatz zu anderen Sportarten wie dem Radfahren, wo der Sportler frei atmen kann.
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