Olivenölstadt

Ölstädte am Gardasee

 

Im September 2025 trat Lazise offiziell der Nationalen Vereinigung der Ölstädte bei und setzte damit einen wichtigen Meilenstein, der die enge historische Verbindung des Ortes zu seinem Land, seinen landwirtschaftlichen Traditionen und seinem wachsenden Engagement für Nachhaltigkeit unterstreicht.
Der Beitritt zum Netzwerk der Ölstädte ist für Lazise ein konkretes Bekenntnis: den Schutz der Olivenhaine, die Unterstützung lokaler Produzenten und die Förderung nachhaltiger Anbaumethoden. Die Olivenbäume, die seit Jahrhunderten auf den Moränenhügeln oberhalb des Sees wachsen, sind ein fester Bestandteil der Identität von Lazise.

 

Natives Olivenöl extra Garda DOP: lokale Exzellenz

Im Mittelpunkt dieser Anerkennung steht das Garda DOP native Olivenöl extra, eines der bekanntesten Produkte der Region. In Lazise ist es weit mehr als ein traditionelles Lebensmittel – es ist ein Kulturgut, das die landwirtschaftliche Geschichte des Ortes und die enge Verbindung zwischen Mensch und Landschaft widerspiegelt. Der Status als „Ölstätte“ bedeutet, eine Tradition zu würdigen, die Qualität, Herkunft und Identität vereint.

 

Olivenöltourismus in Lazise

Lazise, bereits einer der meistbesuchten Orte am Gardasee, baut sein touristisches Angebot zunehmend im Bereich des Olivenöltourismus aus. Verkostungen von Garda DOP Olivenöl, Besuche in lokalen Ölmühlen, Spaziergänge durch die Olivenhaine sowie kulturelle Veranstaltungen rund um das Olivenöl bieten Besuchern authentische Einblicke in die Region.
Eingebettet in eine historische Stadt, die bis heute den Charme der Scaligerburg bewahrt, ist die Olivenölkultur zu einem festen Bestandteil des Besuchererlebnisses geworden. Mit dem Beitritt zum Netzwerk der Ölstädte stärkt Lazise seine Position als führende Genussdestination am Gardasee und verbindet Geschichte, Landschaft und lokale Exzellenz an einem einzigartigen Ort.