An dem Ort, an dem heute die Kirche San Giorgio Martire steht, gab es bereits im Mittelalter eine Kapelle, die 1154 dokumentiert ist, deren Ursprünge jedoch unbekannt sind. Damals war sie der Pfarrei Sant'Andrea in Umerico (heute Sandrà) unterstellt, die zum Kapitel der Kanonikern von Verona gehörte und San Giorgio Martire gewidmet war; die Kapelle kam später unter die Jurisdiktion der Pfarrei Santa Giustina. Sie wurde wahrscheinlich schrittweise erweitert, bis sie 1797 zur autonomen Pfarrei erhoben wurde, und nur wenige Jahre später wurde sie einem bedeutenden Umbau und Erweiterung im neoklassizistischen Stil unterzogen. Der Glockenturm, der 1788 nach den Entwürfen des Architekten Trezza erbaut wurde, beherbergt ein Geläut aus dreizehn Glocken.
Die Fassade wurde 1933 mit der Unterstützung der Dorfbewohner fertiggestellt und ist mit einem Fresko des Malers Orazio Celeghin geschmückt, das San Giorgio als Ritter zeigt, der im Begriff ist, den Drachen zu durchstechen, während er auf seinem weißen Pferd reitet. In der christlichen Symbolik repräsentiert San Giorgio den Sieg des Guten über das Böse, des Christentums über das Heidentum. Das Innere der Kirche ist mit Altären aus polychromem Marmor des 18. und 19. Jahrhunderts, eindrucksvollen Gemälden unbekannter Künstler sowie Mobiliar und Utensilien aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet, die ein wertvolles Zeugnis für die Fertigkeit und Hingabe der lokalen Handwerker sind.
Gottesdienstzeiten
Mo-Sa: 18:30
So: 08.00 und 10.30