Im Herzen von Lazise, nur wenige Schritte vom Hafen entfernt und entlang des Weges, der zum See führt, präsentiert sich das Denkmal für die Gefallenen als eine zugleich feierliche und harmonische Präsenz, die sich perfekt in die Landschaft einfügt, wo die Schönheit des Sees auf das Gedenken trifft.
Das Werk, errichtet im Jahr 1924, entwickelt sich aus einem Fundament aus Kalkstein, das ein raues und natürliches Terrain evoziert, Symbol für die im Krieg erlittenen Schwierigkeiten. Auf diesem Fundament erhebt sich ein schlanker und eleganter Obelisk aus Nembro-Stein, dekoriert mit zwei horizontalen Bändern: das untere ist mit dem Stadtwappen eingraviert, während das obere mit einem Stern verziert ist. Die Spitze ist mit pflanzlichen Motiven und kleinen polygonalen Einlassungen geschmückt und trägt heute eine Lampe, während ursprünglich ein Leuchtturm dort platziert war, um die Werte von Führung und Erinnerung zu unterstreichen.
Das Denkmal, das etwas mehr als vier Meter hoch ist, wird durch verschiedene skulpturale und symbolische Elemente bereichert. Auf der Vorderseite sticht die Figur eines Soldaten hervor, der in der Pose dargestellt ist, einen flügelbewehrten Sieg in Bronze zu halten, ein Bild von Opferbereitschaft und dem Streben nach Frieden. Die Marmortafeln tragen die Namen der Gefallenen und Gedenkinschriften aus dem Ersten Weltkrieg, während eine weitere Tafel auch die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert. Einige eingravierte Sätze beziehen sich auf die Proklamationen des Generals Armando Diaz und verstärken die Verbindung zur nationalen Erinnerung.